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Bogenkleidung

Bogenkleidung


Die Bekleidungsvorschriften im Bogenschießen gelten für alle Turniere! Allerdings muss man sagen, dass bei kleineren Turnieren üblicherweise nicht auf die korrekte Kleidung geachtet wird. Häufig kommt man auch bei Kreismeisterschaften und Bezirksmeisterschaften durch, wenn die Kleidung nicht der Sportordnung entspricht. Ab der Landesmeisterschaft sieht das dann schon anders aus und der Bogenschütze tut sich keinen Gefallen, wenn er mit den Kampfrichtern heiß diskutiert, anstatt sich auf seinen Wettkampf gezielt vorzubereiten. Wer Bogenschießen möchte, sollte sich daher an die Kleiderordnung halten oder Vereinskleidung tragen.


Beim Deutschen Bogensportverband und generell bei Wettkämpfen im Osten wird die Bekleidungsvorschrift deutlich strenger genommen als im Westen.


Wer unnötigen Stress vermeiden möchte, achtet auf die Bekleidungsvorschrift der Sportordnung.



Welche Kleidung ist für das Bogenschießen geeignet ?


Am besten eignet sich für das Bogenschießen eng anliegende Kleidung. Gerade im Bereich des Bogenarms und des Oberkörpers sollte man ein enges Shirt tragen, damit die Sehne sich nicht in der Kleidung verfangen kann. Dies ist sehr böse, führt dies doch zu einem unberechenbaren Pfeilflug und betrifft auch Belange der Sicherheit.


Mit einem Armschutz wird nicht nur der Unterarm geschützt, der Armschutz kann gleichzeitig auch dazu genutzt werden, die Kleidung von der Sehne fern zu halten. So kann auch ein etwas weiter Ärmel noch eng an den Körper gepresst werden. Der Armschutz dient also nicht nur unmittelbar dem Schutz des Arms, sondern gleichzeitig auch einem sauberen Pfeilflug.

Der Armschutz sollte beim Bogenschießen von jedermann getragen werden, er schützt den Arm und den Bogenschützen vor Verletzungen.

Beim Bogenschießen für den Bereich des Olympischen Bogens kommen 100% aller Frauen und 90% aller Männer mit der Sehne an den Oberkörper. Dies wird häufig vom Bogenschützen nicht bemerkt, nimmt aber Einfluss auf die Sehne und damit auch auf den Pfeilflug. Mit der Verwendung eines Streifschutzes wird verhindert, dass die Sehne sich in der Kleidung verfangen kann. Erstaunlicherweise schießen sehr wenige Bogenschützen mit einem Streifschutz. Viele scheinen nicht zu wissen, welchen Nachteil sie sich damit einhandeln.


Für die Schuhe gibt es keine besonderen Vorschriften, außer dass es tatsächliche Schuhe sein müssen, Badelatschen oder Flip-Flops sind keine Schuhe!



Als Schutz vor der Witterung eignet sich ein Schlapphut. Eine Baseballkappe ist meistens ungeeignet, weil der Sonnenschutz der Kappe beim Auszug gegen die Sehne schlägt. Da ist ein Schlapphut wegen der engen Krempe, die dicht über dem Auge verläuft, gleichzeitig Sonnen- und Regenschutz. Ein Hut ist für den WA-Bogenschützen sehr wichtig, da über den Wettkampfverlauf ein Schutz vor Sonne und Regen dem Bogenschützen einen Vorteil bringt.

 

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Für den Bogenschützen stellt sich schon in einem sehr frühen Stadium die Frage, welche Kleidung sich für das Bogenschießen am besten eignet. Die Kleidung ist für WA im Freien und WA Halle vorgeschrieben:  weiß. Weiße Jeans sind ausdrücklich erlaubt, nicht jedoch blaue. Davon abweichend darf auch Vereinskleidung getragen werden, diese muss jedoch als Sport-und Vereinskleidung erkennbar sein. Eine Bundfaltenhose sieht zwar schön aus, ist aber eindeutig keine Sportkleidung. Im Feldbogenbereich gibt es solche Vorschriften nicht! Allerdings darf im Feld nicht Camouflage (Tarnkleidung) getragen werden.

Bogenkleidung


Links kann man einen Weltklasseschützen (Frangilli) beobachten. Der tiefe Schlapphut schützt vor der Sonne und ermöglicht einen klaren Blick auf die Scheibe.

Der Streifschutz hält die Kleidung weg von der Sehne und trägt so zu einem konstanten Schussablauf bei.


Der Armschutz schützt den Bogenschützen vor schmerzhaftem Kontakt mit der Sehne.

Kleidung Bogenschütze

© 2008 - 2017 Bogenschießen - Alles über Pfeil und Bogen und den Bogensport von  Uwe Losse