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Definition von Doping

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Doping ist nicht einfach zu definieren und bislang hat es noch keine Behörde und kein Sportgericht geschafft, Doping eindeutig zu definieren. Zu vielfältig sind die Möglichkeiten der illegalen Leistungssteigerung. Auch die Unterscheidung wann ein Doping noch legal ist wann es illegal wird, ist nicht pauschal zu beantworten. So ist es in unserer Gesellschaft üblich Kaffee zu trinken, was aber nun wenn ein Sportler 2 Kannen Kaffee vor dem Wettkampf trinkt um so den Kreislauf anzuregen? Das funktioniert auch nur in bestimmten Sportarten, in anderen Sportarten (z. B. im Schießsport) ist der übermäßige Genuß von Kaffee bestimmt kein Doping sondern einfach Dummheit.

Die Definition von Doping


Da es eine einfache definition des Begriffs Doping nicht gibt, hat die Welt Anti-Doping Agentur (WADA) eine Reihe von

  • Zuständen und
  • Handlungsweisen

aufgelistet, die als Doping gewertet werden.


Neben dem Nachweis der Einnahme einer verbotenen Substanz gilt auch das Versäumnis einer Dopingkontrolle und auch die Anwendung von bestimmten leistungsfördernden Methoden als Doping.



Die verbotenen Methoden und Wirkstoffe werden in der Verbotsliste der WADA in Substanzenklassen aufgeführt. Diese Liste wird als Prohibited List, also als Verbotene Liste geführt und jährlich aktualisiert. Es ist immer nur die neueste Version gültig. Ein Mittel das nicht auf der Verbotsliste geführt ist, gilt somit als legal.



Was haben wir Bogensportler nun mit der WADA zu tun? Es ist ja gut und schön wenn irgendeine Behörde oder Institution eine solche Liste aufstellt. Aber wieso sollte ich in meinem kleinen Dorf und in meiner Sportart nun davon betroffen sein?


Die NADA ist die nationale Anti - Doping - Agentur und übernimmt die von der WADA jährlich aufgestellten Listen. Die NADA ist wiederum auch nicht unbedingt das Maß der Dinge. Wo steht denn, dass ich als Schütze den Statuten der NADA unterliege? Nun das wiederum ist einfach und schnell erzählt, das steht nämlich in der Sportordnung der einzelnen Verbände.

In der gleichen Sportordnung in der die Regeln für unseren Sport definiert sind, in der steht wieviele Pfeile auf welche Distanzen geschossen werden und wie gezählt wird oder wie alt man sein muss um in der Schülerklasse oder in der Schützenklasse zu starten.


Jeder Verband der dem Deutschen Olympischen Sportbund angeschlossen ist und Athleten zu den Olympischen Spielen schicken möchte, muss sich dem NADA - Code unterwerfen. Geschieht dies nicht, werden Fördermittel gestrichen und die Athleten nicht in das Olympiateam aufgenommen. Die Verbände übernehmen also den NADA - Code sinngemäß für die Belange der eigenen Sportart in der Sportordnung oder diversen Verhaltensregeln oder Ausführungsbestimmungen.


Wenn nun der NADA - Code in die Sportordnung übernommen wurde, gilt der NADA - Code für alle Sportler die diese Sportart betreiben. Nicht nur für die Leistungssportler sondern für alle Sportler gleichermaßen.


Ein Verstoß gegen die Sportordnung wird hart bestraft. Nun ist es allerdings auch so, dass Dopingkontrollen sehr teuer sind, daher werden im Bogensport bei den Deutschen Meisterschaften sowie bei den Landesmeisterschaften nur die ersten drei Plätze der olympischen Disziplinen sowie ein weiterer ausgeloster Sportler auf Doping untersucht. Dies geschieht allerdings nur aus finanziellen Gründen, sollten die Dopingtest im laufe der Jahre preiswerter werden, können diese Kontrollen auch auf den Bezirk und den Kreis ausgeweitet werden oder auch auf die nicht olympischen Disziplinen, wie z. B. der Langbogen, der Compoundbogen oder der Blankbogen.

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