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Feldbogen: Bogenschießen mit vielen Herausforderungen
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Als ein Beispiel für einen Feldbogenparcour könnte ein Kurs so aufgebaut werden:


Unbekannte Runde

  • Station 1: 20 cm Auflage, gelber Pflock 7m, blauer Pflock 10m, roter Pflock 10m


  • Station 2: 80 cm Auflage; gelber Pflock 20m, blauer Pflock 33m, roter Pflock 47 m


  • Station 3: 20 cm Auflage; gelber Pflock 10m, blauer Pflock 10m, roter Pflock 10 m


  • Station 4: 40 cm Auflage; gelber Pflock 15 m, blauer Pflock 12m, roter Pflock 23 m


  • Station 5: 40 cm Auflage; gelber Pflock 15m, blauer Pflock 20m, roter Pflock 25 m


  • Station 6: 60 cm Auflage; gelber Pflock 22m, blauer Pflock 27m, roter Pflock 33 m


  • Station 7: 60 cm Auflage; gelber Pflock 17m, blauer Pflock 20m, roter Pflock 25 m


  • Station 8: 80 cm Auflage; gelber Pflock 20m, blauer Pflock 45m, roter Pflock 35 m


  • Station 9: 20 cm Auflage; gelber Pflock 5m, blauer Pflock 5m, roter Pflock 15 m


  • Station 10: 20 cm Auflage; gelber Pflock 10m, blauer Pflock 5m, roter Pflock 10 m


  • Station 11: 40 cm Auflage; gelber Pflock 12m, blauer Pflock 16m, roter Pflock 22 m


  • Station 12: 40 cm Auflage: gelber Pflock 12m, blauer Pflock 16m, roter Pflock 25 m


In diesem Beispiel ist der Parcours eher für kürzere Entfernungen ausgelegt. Es wird die maximale Anzahl von 20-cm- und 40-cm-Auflagen verwendet. Die größeren 60-cm- und 80-cm-Auflagen werden in diesem Beispiel nur mit der Mindestanzahl bestückt.


Der regelkundige Feldbogenschütze kann fürs Bogenschießen dieses Wissen in die Entfernungsabschätzung einbeziehen. Befinden sich bei einer 40 cm-Auflage alle farbigen Pflöcke (gelb, blau und rot) an der gleichen Stelle, so kann die Entfernung zum Ziel nur 15m betragen.


In diesem Beispiel wird nur die unbekannte Runde aufgeführt. Für die bekannte Runde steht die Entfernung auf den Pflöcken oder wird den Bogenschützen vom Veranstalter als Zettel mitgegeben. Bei der bekannten Runde sind die Entfernungen zum Ziel größer.


Welcher Pflock gilt für welche Stilart?

Von dem gelben Pflock schießen die Schüler A und die Jugendlichen bis zu den Junioren B wenn Blank geschossen wird, sowie die Langbogenschützen. Von dem blauen Pflock schießen die Jugend bis zu den Junioren B bei der Stilart Recurve oder Compound sowie alle Blankbogenschützen. Von dem roten Pflock schießen alle anderen Bogenschützen.

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Das Feldbogenschießen ist eine weitere Disziplin beim Bogenschießen. Das Feldbogenschießen wird im freien Gelände, hauptsächlich in Waldgebieten durchgeführt. Das Feldbogenschießen findet eher auf kürzeren Distanzen statt, erfordert vom Bogenschützen aber mehr Aufmerksamkeit. Die Zielscheiben werden nicht ebenerdig aufgebaut, sondern befinden sich erhöht oder sogar leicht schräg zur Schussposition des Bogenschützen. Dadurch muss der Bogenschütze beim Bogenschießen nicht nur auf den guten Schussablauf achten, sondern beim Zielen auch auf die Neigung der Zielauflage achten. Beim Bogenschießen werden für gute Leistungen Leistungsabzeichen vergeben, beim Feldbogenschießen haben die Bogenschützen die Möglichkeit, Arrowheads zu erringen. Natürlich werden auch nationale und internationale Meisterschaften im Feldbogenschießen ausgetragen.  

Feldbogen Parcour

Feldbogenparcour


Hier ist beispielhaft der Aufbau eines Feldbogenparcours schematisch dargestellt. Der Parcours besteht aus mindestens 12 einzelnen Stationen, darf aber auch 24, 36 oder 48 Stationen beinhalten (die Anzahl der Stationen muss durch 12 teilbar sein).


Zu Beginn treffen sich die Teilnehmer eines Feldbogenturniers auf dem Einschießplatz und bilden Gruppen von zumeist 4 Bogenschützen. Dann erhält jede Gruppe eine Startposition (z. B. Station 9) und die Startzeit (z. B. 10:00 Uhr) wird bekannt gegeben. Nun nehmen alle Gruppen ihre jeweilige Startposition ein und zur vereinbarten Zeit (in diesem Beispiel 10:00 Uhr) beginnen alle Gruppen gleichzeitig auf ihrer Station zu schießen. Haben alle Gruppenmitglieder geschossen, findet die Trefferaufnahme statt und die nächste Station wird aufgesucht, bis alle Gruppen alle Stationen geschossen haben.

Kein Feldbogenparcours gleicht dem anderen und der Parcoursbauer entscheidet mit dem Parcoursaufbau den Schwierigkeitsgrad für den Bogenschützen. Der Feldbogenparcours wird in einem Durchgang mit unbekannter Entfernung und einem Durchgang mit bekannten Entfernungen unterteilt. Für einen Feldbogenwettkampf werden also mindestens 24 Stationen vom Bogenschützen bewältigt. Häufig werden vom Parcourbauer nur 12 Scheiben aufgebaut, die dann doppelt gepflockt sind  - einmal für die unbekannte und einmal für die bekannte Runde. Die Details des jeweiligen Wettkampfs, auch besondere Sicherheitshinweise und Wegbeschreibungen gibt der Veranstalter bei der Einweisung am Treffpunkt allen Teilnehmern bekannt. Häufig werden vom Veranstalter auch ortskundige Bogenschützen in jede Gruppe eingeteilt. So ist ein reibungsloser Turnierablauf gewährleistet.


Nach der Sportordnung des DSB (Deutscher Schützenbund) müssen auf jedem Parcour ein bestimmtes Verhältnis verschieden großer Zielauflagen (Feldauflagen) verwendet werden.

Feldbogen Rangliste

Bild vom Einschießen bei der Feldbogen Rangliste am 15.05.2010 in Altenkirchen (Ingelbach)

Feldbogen Entfernung
gelber Pflock
blauer Pflock
roter Pflock

Roter Pflock:


Recurve und Compound

Blauer Pflock:


Jugend - Junioren B Recurve/Compound, Blankbogenschützen

Gelber Pflock:


Schüler A, Jugendliche Blank - Junioren B Blank, Langbogen

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© 2008 - 2017 Bogenschießen - Alles über Pfeil und Bogen und den Bogensport von  Uwe Losse